Mit der Digitalisierungsoffensive der Wirtschaftsförderung und des Zentrenmanagements Frechen (durchgeführt von der Gesellschaft für Markt und Absatzforschung mbH) wurde Geschäftsleuten der Frechener Fußgängerzone eine praxisnahe und individuelle Unterstützung auf ihrem Weg in die digitale Weiterentwicklung geboten. Ziel war es, Unternehmen niedrigschwellig an digitale Themen heranzuführen, konkrete Impulse für den Geschäftsalltag zu liefern und somit die Händlerinnen und Händler fit für die Zukunft zu machen.
Über mehrere Monate hinweg stand jeweils ein digitales Schwerpunktthema im Fokus. Die Teilnehmenden profitierten von kostenloser persönlicher Beratung, sowohl in Einzelterminen vor Ort als auch in Gruppenformaten. Die Themen reichten von Social Media mit Strategie über Marketing-Texte mit ChatGPT bis hin zu alternativen digitalen Vertriebswegen ohne eigenen Onlineshop. Ergänzt wurde das Angebot durch einen Beratertag eines Digitalcoaches im Rahmen des Digitaltags des Handelsverbandes NRW sowie einen Workshop zur Erstellung einer eigenen Website ohne Programmierkenntnisse.
Auch wenn nicht alle Angebote gleich stark nachgefragt wurden, zeigen die 16 durchgeführten Beratungen, wie vielfältig digitale Ansätze für den lokalen Handel sein können – von mehr Sichtbarkeit über effizientere Marketingprozesse bis hin zu neuen Verkaufswegen. Für Gewerbetreibende, die an einzelnen Terminen nicht teilnehmen konnten, standen zusätzlich Präsentationen zur Verfügung, um sich selbstständig in die Themen einzuarbeiten.
Die Digitalisierungsoffensive hat damit wertvolle Impulse gesetzt und verdeutlicht, dass digitale Weiterentwicklung auch für kleine und lokale Betriebe machbar, individuell und praxisorientiert sein kann. Ihren Ursprung fand die Digitalisierungsoffensive im Online-Präsenz-Check des vorherigen Büros für Zentrenmanagements, CIMA Beratung + Management GmbH, die 92 Einzelhandelsbetriebe hinsichtlich ihrer Online-Sichtbarkeit untersucht hat. Auf Basis dieser Ergebnisse wurden nun die o.g. Beratungsangebote geschaffen. Die Finanzierung erfolgte über das Landes-Förderprogramm „Zukunftsfähige Innenstädte und Ortszentren NRW“ des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung NRW und die Stadtverwaltung Frechen.





