Das Schaufenster der Woche – Vietnamesischer Genuss mit Persönlichkeit: Zu Besuch im Restaurant Minh

Stellen Sie sich bitte kurz vor.

Mein Name ist Minh Tuan Nguyen, und ich habe das Restaurant Minh Ende Oktober 2025 in Frechen eröffnet. Geboren wurde ich in Hanoi, der Hauptstadt Vietnams. Deshalb ist meine Küche besonders von den kulinarischen Traditionen Nordvietnams geprägt. Obwohl ich ursprünglich nicht aus Frechen komme, habe ich mich schnell in die Stadt verliebt. Der Standort passt sehr gut zu meinem Konzept, weshalb ich hier mein erstes eigenes Restaurant eröffnet habe.

Was ist das Besondere an Ihrem Betrieb und Ihrem Angebot?

Im Mittelpunkt stehen vietnamesische Küche und Sushi. Besonders wichtig sind mir frische, hochwertige Zutaten und ein authentischer Geschmack. Wir servieren unter anderem vietnamesischen Reis, hochwertigen Thunfisch, argentinisches Roastbeef und Oktopus. Mit unseren Gerichten möchten wir den Gästen zugleich Produkte und Aromen aus Vietnam näherbringen.

Zu unserem Angebot gehören auch traditionelle Speisen wie Pho, deren Brühe wir über Nacht kochen. Das Sushi bereite ich selbst zu. Im Sommer sind außerdem leichte Bowls mit viel Salat beliebt. Unser junges Team, zu dem zwei Auszubildende gehören, arbeitet täglich daran, gutes Essen mit einem herzlichen Service zu verbinden.

Erzählen Sie bitte ein bisschen über die Gestaltung Ihres Restaurants. Welche Idee steckt dahinter?

Bei der Gestaltung war mir wichtig, Vietnam elegant und authentisch zu zeigen, ohne den Raum zu überladen. Viele Dekorationselemente habe ich selbst aus Vietnam mitgebracht oder dort anfertigen lassen. Dazu gehören traditionelle Hüte, sogenannte Nón Lá, Bilder mit Menschen in traditioneller Kleidung und Lotusblumen, die ein bekanntes Symbol Vietnams sind.

Auch der Übergang zwischen Innen- und Außenbereich ist bewusst gestaltet. Geöffnete Fenster verbinden den Gastraum mit der Außengastronomie. Dort stehen Bambuspflanzen, die für Flexibilität, Stärke und Widerstandsfähigkeit stehen. Die Gestaltung soll unseren Gästen gefallen und ihnen zugleich einen kleinen Einblick in die vietnamesische Kultur geben.

Wie lange gibt es Ihren Betrieb bereits in der Frechener Innenstadt, und was macht den Standort für Sie attraktiv?

Unser Restaurant ist seit Ende Oktober 2025 Teil der Frechener Innenstadt. Mir gefällt besonders die Mischung: Die Innenstadt ist lebendig, aber nicht so groß und hektisch wie eine Großstadt. Viele Menschen gehen gerne durch die Hauptstraße und besuchen die Geschäfte und Restaurants vor Ort.

Wir möchten dazu beitragen, die Innenstadt noch lebendiger zu machen. Unsere Außengastronomie bringt zusätzliches Leben in die Rothkampstraße. Auch bei Veranstaltungen und beim Stadtjubiläum möchten wir uns einbringen. Wir freuen uns, ein Teil von Frechen zu sein und gemeinsam mit anderen Betrieben zur Vielfalt der Innenstadt beizutragen.

Was möchten Sie den Besucherinnen und Besuchern der Innenstadt mitgeben?

Frechen ist eine schöne Stadt, und viele Bürgerinnen und Bürger fühlen sich ihr verbunden. Ich wünsche mir, dass die Hauptstraße noch stärker zu einem Ort wird, an dem man gerne spazieren geht, einkauft und gut isst. Die vielen engagierten Betriebe und Restaurants tragen gemeinsam zu einer lebendigen Innenstadt bei. Deshalb lade ich alle ein, die Vielfalt vor Ort zu entdecken – und natürlich auch einmal bei uns im Restaurant Minh vorbeizukommen.

 

Das Schaufenster der Woche

Seit Mitte April wird jeden Donnerstag ein neues, besonders gestaltetes Schaufenster - "das Schaufenster der Woche" - eines Frechener Betriebs vorgestellt.

Mit der Aktion soll den teilnehmenden Unternehmen zusätzliche mediale Aufmerksamkeit verschafft und die Vielfalt des örtlichen Handels sichtbar gemacht werden. Jede Woche rückt ein anderer Betrieb in den Mittelpunkt.

Damit die Aktion auch langfristig sichtbar bleibt, finden Sie alle bereits vorgestellten Betriebe in der Fotogalerie auf unserer Internetseite. So entsteht nach und nach ein lebendiger Überblick über die teilnehmenden Geschäfte und die Vielfalt des Frechener Einzelhandels.

Fotos: Gesellschaft für Markt und Absatzforschung mbH